Unterschied zwischen Journaling und Tagebuchschreiben

Zwei Wege, um sich selbst zu begegnen


Viele verwechseln Journaling vs Tagebuchschreiben. Beides hilft, nur auf verschiedene Weise. Hier zeige ich klar, worin der Unterschied liegt.

Der Unterschied zwischen Journaling und Tagebuchschreiben liegt vor allem in der Absicht. Tagebuchschreiben hält fest, was passiert ist: Erlebnisse, Ereignisse, Erinnerungen. Journaling richtet den Blick nach innen: Gefühle, Bedürfnisse, Muster, Entscheidungen. Hilft Gedanken zu ordnen. Beides darf sich mischen. Wenn du eher Erinnerungen bewahren willst, passt Tagebuch. Wenn du mehr Klarheit und innere Ruhe suchst, passt Journaling.

  • Tagebuch ist Chronik: was war.
  • Journaling ist Reflexion: was passiert in mir.
  • Der Unterschied ist nicht das Format, sondern die Frage dahinter.
  • Du kannst beides kombinieren: Ereignis plus Wirkung in dir.
  • Entscheidend ist, was dir gerade gut tut.

Tagebuchschreiben beantwortet meist die Frage: Was ist heute passiert? Journaling beginnt eher mit: Was beschäftigt mich gerade, und was brauche ich? Wenn du unsicher bist, nutze eine Kombi: erst ein Absatz zum Ereignis, dann ein Absatz dazu, was es in dir ausgelöst hat. So findest du schnell heraus, welche Form dich gerade mehr entlastet.


1. Tagebuch: Erleben festhalten

Im Tagebuch schreibst du, was passiert ist. Du hältst Erinnerungen fest, notierst Gedanken, manchmal Ärger, manchmal Freude. Es ist Rückblick, Sammlung, Chronik deines Alltags. Tagebuchschreiben gibt Struktur und hilft, Vergangenes zu verarbeiten. Es erzählt die Geschichte deines Lebens, so wie du sie erlebt hast.


2. Journaling: Wahrnehmen, was in dir geschieht

Beim Journaling geht es nicht um den Tag, sondern um dich. Nicht um Ereignisse, sondern um dein Erleben. Du schreibst, um zu verstehen, zu reflektieren, zu spüren. Eine Journaling-Seite kann beginnen mit einer Frage:

Was beschäftigt mich gerade?

Was brauche ich heute?

Das Schreiben wird zur Achtsamkeitspraxis. Nicht Bericht, sondern Begegnung.


3. Warum die Unterscheidung hilfreich ist

Beide Formen überlappen sich. Ein Tagebuch kann zu einem Journal werden, wenn du dich fragst, was du dabei fühlst. Ein Journal kann zum Tagebuch werden, wenn du beschreibst, was passiert ist. Der Unterschied ist Absicht. Im Tagebuch schaust du nach außen, im Journal nach innen. Das eine erzählt, das andere lauscht.


4. Wann welche Form gut tut

Wenn du Erinnerungen bewahren willst, schreib Tagebuch. Wenn du innere Ruhe suchst, beginne mit Journaling. Manchmal wechseln sich beide ab – so wie Tage, die laut oder leise sind. Es gibt kein „richtig“. Nur das, was dir hilft, präsent zu sein.


5. Eine kleine Übung

Schreib zwei Absätze:

  1. über etwas, das heute passiert ist.
  2. darüber, was es in dir ausgelöst hat.

Der erste Teil ist Tagebuch. Der zweite ist Journaling. Beides zusammen ist Leben auf Papier.


Fazit


Ob du dich für Journaling vs Tagebuchschreiben entscheidest, wichtig ist, was dir gut tut. Worte machen sichtbar, was sonst unbemerkt bleibt. Das ist der eigentliche Zweck von beidem: dich wiederzufinden.

Mit diesem Achtsamkeitstagebuch von Lune & Leaf kannst du ganz einfach starten.

FAQ: Journaling vs Tagebuchschreiben

Tagebuchschreiben hält Erlebnisse fest. Journaling richtet den Blick nach innen und hilft beim Reflektieren: Gefühle, Bedürfnisse, Muster, Entscheidungen.

Nicht ganz. Es kann ähnlich aussehen, aber Journaling arbeitet oft mit Fragen und hat stärker die Absicht, dich selbst zu verstehen, statt nur den Tag zu dokumentieren.

Keines ist besser. Tagebuch ist ideal, wenn du Erinnerungen bewahren willst. Journaling ist ideal, wenn du Klarheit, innere Ruhe oder einen Perspektivwechsel suchst. Du darfst beides mischen.

Was beschäftigt mich gerade? Was fühle ich? Was brauche ich heute? Was wäre ein freundlicher nächster Schritt? Ein bis zwei Fragen reichen.

Schreib zuerst kurz, was passiert ist (Tagebuch). Danach schreibe, was es in dir ausgelöst hat und was du brauchst (Journaling). Genau diese Kombi ist oft am wirksamsten.

So oft, wie es realistisch bleibt. 2–4 Mal pro Woche oder 5 Minuten an vollen Tagen reichen. Konstanz ist wichtiger als Länge.

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